Programm Klein & Kunst 2025/26

Die Konzerte finden in der Sünde / Ring Kino statt. Einlass: 19:30 Uhr
Karten. http://www.okticket.de und Abendkasse

Bananz

Donnerstag, 23. Oktober, 20 Uhr
Der Arbeiter, der mit der Weisheit eines Philosophen spricht. Worte umklammern dich und ratternd siehst du einen schwarz-weiss Film in deiner Seele flimmern. Francois Villon wankt mit Qualtiger in die nächste Bar und singt dabei Tom Waits. Charles Bukowski sitzt in der Ecke und findet Liebe, wo sie keiner vermutet. Bananz‘ Figuren scheinen wie aus einem Film zu springen. Durch die Beschreibung kleinster Details und Eigenschaften werden sie plastisch und greifbar. Nicht zuletzt die Ironie und die Aufdeckung so mancher Macken seiner Charaktere sorgt für den ein oder anderen Lacher. Der Abend schwingt in Leichtigkeit zwischen Wienerlied und Kabarett. Dabei begleitet sich der Sänger selbst an der Gitarre.

Bild: Bernhard Eder Photography

David Sick

Donnerstag, 27. November, 20 Uhr
Gitarrist David Sick spielt Bass, Percussion und Harmonien auf nur einer Gitarre, und überzeugt durch eine virtuose Fingertechnik, die ihresgleichen sucht.
Ob als Solist oder im Duo bei Mara & David, seine filigrane Saitenkunst benötigt keine effektheischenden Akkordverbindungen und keine ausufernde Melodramatik, um sich unwiderstehlich schön in den Gehörgängen einzunisten. Momentan ist er mit einem ungewöhnlichen Solo-Programm auf DeutschlandTournee: Werke von J. S. Bach, Michael Jackson und Martin Luther King werden, ebenso wie Davids Vertonung des Urknalls vor 13,8 Milliarden Jahren, live zu erleben sein. Zu hören gibt es auch sein brandneues Album „Lumina“.
Bild: David Sick
 

BlackPatti

Donnerstag, 18. Dezember, 20 Uhr

Black Patti – das sind Peter Crow C. und Ferdinand „Jelly Roll“ Kraemer. Seit über 10 Jahren sind die zwei Blues & Roots Musiker auf internationalen Bühnen und Festivals gemeinsam unterwegs. Zweistimmig, handgemacht und unzensiert erzählt das mehrfach prämierte Duo in seinen Songs Geschichten, die das Leben schreibt. Musikalisch orientiert sich Black Patti an der einzigartigen Mischung der vor dem zweiten Weltkrieg in den USA entstandenen, ländlichen Stile. Mit ihrem äußerst abwechslungsreichen Repertoire präsentieren die Süddeutschen filigran-kunstvolle und berührende Roots-Musik zwischen tiefschwarzem Delta Blues, federndem Ragtime und beseelten Spirituals.
Bild: Jens Schmidt

Pollyanna

Donnerstag, 22. Januar, 20 Uhr
Eine Stimme und eine Gitarre, die sowohl an die großen Damen des Folk als auch an die Diven des Rock erinnern. Mit ihrem tadellosen Englisch liefert Pollyanna Musik, die staatenlos und stolz darauf ist. Ein Chiaroscuro-Schreibstil, Arrangements basierend auf einer Folk- oder E-Gitarre wissen zu überzeugen. Trotz ihrer natürlichen Vorliebe für Moll-Akkorde und melancholische Melodien eröffnen ihr verspielter Charakter, ihr entschieden lauter Geschmack und ihre Erfahrungen im Ausland (Europa, USA, Südamerika usw.) das Feld der Möglichkeiten für eine Musik, die im Takt aller Pop-, Rock-, Folk- und Weltwinde schlägt.
Bild: Pollyanna

Judith Ahrends

Donnerstag, 05. März, 20 Uhr
Judith Ahrends, Sängerin, Produzentin und Bildende Künstlerin aus Berlin, hat sich für ihr neues Konzeptalbum auf eine Zeitreise durch ihr Leben begeben und nimmt uns mit an die einschlägigen geografischen Stationen ihrer Biographie. In Songs & Acrylbildern fängt sie atmosphärische Fetzen unterschiedlichster Orte künstlerisch ein. Beginnend mit der verspielten Leichtigkeit ihres Kindheitsdorfs Hollenstedt führt ihr Weg über Kleinmachnow, wo die Autobahn ruhig als Hintergrundkulisse rauscht und sich mit dem Wind in den Kiefern vermischt, weiter nach Seattle, Hannover, Berlin und Luckenwalde, wo die Nachti gallt. Ein inneres Zuhause? Das erforscht Judith mit Gesang, elektronischen Klängen und visuellen Kunstwerken. Zum Zuhören und dancen.
Bild: Judith Ahrends